Fast jeder kennt ihn inzwischen: den roten oder deutlich mit SOS gekennzeichneten Knopf im Dachhimmel moderner Fahrzeuge.
Aber was passiert eigentlich, wenn man ihn drückt?
Und darf man ihn auch benutzen, wenn man selbst gar keinen Unfall hatte, sondern beispielsweise auf der Autobahn oder irgendwo auf einer unbekannten Landstraße einen schweren Verkehrsunfall beobachtet? Die Antwort lautet: Ja – und genau dann kann diese Technik sogar wertvolle Zeit sparen und im Ernstfall Leben retten.
Auf die Idee zu diesem Beitrag brachte mich ein Feuerwehreinsatz mit dem Alarmstichwort:
„VU eCall – ohne Spracherwiderung.“
Was sich zunächst nach einem rein technischen Einsatzstichwort anhört, zeigt sehr deutlich, was moderne Notrufsysteme heute leisten können – aber auch, warum ein Mensch vor Ort weiterhin durch keine Technik zu ersetzen ist.
Ein Unfall auf der Gegenfahrbahn – aber wo genau bin ich eigentlich?
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie fahren auf der A8 von Stuttgart in Richtung München. Plötzlich sehen Sie auf der Gegenfahrbahn einen schweren Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug steht quer, vielleicht sind weitere Fahrzeuge beteiligt. Natürlich wollen Sie sofort Hilfe verständigen.
Aber gerade in einer solchen Situation beginnt bei vielen Menschen der Stress:
- Welche Nummer muss ich anrufen?
- Wo genau bin ich überhaupt?
- Welche Anschlussstelle habe ich gerade passiert?
- Bei welchem Autobahnkilometer befindet sich der Unfall?
- Wie heißt die Straße?
- Welche Fahrtrichtung muss ich angeben?
Gerade wenn man ortsfremd ist, können diese Fragen schwierig zu beantworten sein. Und genau hier kann der SOS-Knopf im Fahrzeug helfen. Der europäische 112-eCall kann nämlich nicht nur nach einem eigenen schweren Verkehrsunfall automatisch ausgelöst werden. Er kann auch manuell über die SOS-Taste aktiviert werden – beispielsweise durch einen Zeugen eines schweren Verkehrsunfalls.
Sie drücken den Knopf und stellen eine Verbindung zur Notrufstelle her. Gleichzeitig übermittelt das Fahrzeug bereits wichtige Daten.
Während Sie sprechen, liefert das Auto bereits Informationen
Bei einem eCall wird ein sogenannter Minimum Set of Data – kurz MSD – übertragen. Dazu gehören unter anderem:
- Zeitpunkt des Ereignisses,
- aktuelle beziehungsweise unmittelbar zuvor ermittelte Fahrzeugposition,
- Fahrtrichtung,
- Fahrzeugidentifikation,
- Art der Auslösung – also manuell oder automatisch.
Der 112-eCall übermittelt diese Daten an die zuständige Notrufstelle und stellt anschließend beziehungsweise gleichzeitig die Sprachverbindung her.
Das bedeutet: Während Sie vielleicht noch überlegen würden, wie die Straße heißt oder welchen Autobahnkilometer Sie gerade passiert haben, liegen bereits Positionsdaten Ihres Fahrzeugs vor. Gerade auf einer unbekannten Landstraße kann das enorm hilfreich sein. Sie kommen vielleicht aus einer völlig anderen Region und sehen irgendwo zwischen zwei Ortschaften ein Fahrzeug im Graben. Sie wissen weder den Straßennamen noch die genaue Gemeinde.
Dann können Sie sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist:
Was ist passiert?
Wie viele Fahrzeuge sind beteiligt?
Sind Personen verletzt?
Brennt oder raucht etwas?
Sind Personen eingeklemmt?
Die technischen Standortinformationen liefert zunächst das Fahrzeug.
Aber Achtung: Der eCall kennt den Standort Ihres Autos – nicht automatisch den Unfallort
Das ist besonders wichtig, wenn Sie einen Unfall lediglich beobachten. Fahren Sie beispielsweise auf der A8 Richtung München und der Unfall befindet sich auf der Gegenfahrbahn, dann werden beim manuellen eCall zunächst die Daten Ihres eigenen Fahrzeugs übertragen.
Deshalb sollten Sie unbedingt ergänzen:
„Der Unfall befindet sich auf der Gegenfahrbahn. Ich habe die Unfallstelle gerade passiert.“
Oder:
„Der Unfall war etwa 500 Meter hinter meiner jetzigen Position.“
Die übermittelte Fahrtrichtung hilft ebenfalls bei der Einordnung. Genau hier zeigt sich bereits: Technik kann Daten liefern – der Mensch kann die Situation erklären.
Bei einem schweren Unfall kann das Fahrzeug selbst den Notruf auslösen
Der SOS-Knopf ist allerdings nur die eine Seite des Systems. Bei einem entsprechend schweren Verkehrsunfall kann ein eCall auch automatisch ausgelöst werden. Erkennen die Fahrzeugsensoren beziehungsweise Steuergeräte einen schweren Unfall – beispielsweise über entsprechende Crashsignale – wird der Notruf automatisch aufgebaut. Die EU beschreibt ausdrücklich, dass die automatische Auslösung über Fahrzeugsensoren oder Prozessoren erfolgen kann, etwa im Zusammenhang mit einem Airbagereignis.
Und genau darin liegt der eigentliche lebensrettende Vorteil:
- Vielleicht ist der Fahrer bewusstlos.
- Vielleicht sind die Insassen verletzt.
- Vielleicht liegt das Fahrzeug nachts abseits der Straße.
- Vielleicht ist der Unfall an einer wenig befahrenen Straße.
- Vielleicht kann niemand mehr ein Telefon erreichen
Das Fahrzeug kann trotzdem den Notruf absetzen und seinen Standort übermitteln.
eCall kann sogar Hinweise auf mögliche Insassen liefern
Je nach eCall-System und übermitteltem Datensatz können zusätzliche Informationen verfügbar sein. Dazu kann beispielsweise gehören, wie viele Sicherheitsgurte zum Zeitpunkt des Ereignisses geschlossen waren. Damit lässt sich zumindest ein Hinweis darauf gewinnen, wie viele Personen sich möglicherweise im Fahrzeug befunden haben. Eine solche Information ist allerdings nicht mit einer sicheren Personenzählung gleichzusetzen. Denn natürlich kann ein Sicherheitsgurt auch ohne Person geschlossen sein. Umgekehrt kann eine Person im Fahrzeug gesessen haben, ohne angeschnallt gewesen zu sein. Trotzdem kann diese Information für die Notrufstelle enorm wertvoll sein.
Ein Beispiel:
Das Fahrzeug meldet einen schweren Unfall. Es gibt keine Spracherwiderung. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf mehrere mögliche Insassen. Dann weiß die Leitstelle bereits frühzeitig, dass möglicherweise nicht nur eine Person betroffen ist. Welche und wie viele Rettungsmittel konkret alarmiert werden, entscheidet die Leitstelle anhand des jeweiligen Meldebildes und der örtlichen Alarmierungsplanung. Aber Informationen über mehrere mögliche Betroffene können die Einsatzplanung von Anfang an beeinflussen.
Und genau deshalb ist ein Ersthelfer weiterhin so wichtig
Nun kommt ein Außenstehender zur Unfallstelle. Vielleicht hört er sogar die Stimme aus der Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs. Dann kann er der Leitstelle plötzlich Informationen geben, die kein Steuergerät liefern kann:
„Hier sind vier Personen.“
„Drei Personen sind bereits ausgestiegen.“
„Eine Person befindet sich noch im Fahrzeug.“
Oder:
„Das Fahrzeug liegt auf dem Dach.“
„Es tritt Kraftstoff oder eine andere Flüssigkeit aus.“
„Es beginnt zu rauchen.“
„Es sind zwei Fahrzeuge beteiligt.“
Das ist genau der Unterschied zwischen reinen Daten und einem tatsächlichen Lagebild.
Das Fahrzeug liefert die ersten Fakten. Der Mensch vor Ort liefert die Lage.
Und beides zusammen kann wertvolle Zeit sparen.
Was bedeutet dann „eCall – keine Spracherwiderung“?
Damit kommen wir zurück zum Ausgangspunkt dieses Beitrags. Ein eCall wurde ausgelöst. Die Notrufstelle erhält Daten. Eine Sprachverbindung wird aufgebaut.
Aber:
Niemand antwortet.
Nun weiß zunächst niemand, warum.
- Ist der Fahrer bewusstlos?
- Sind mehrere Personen schwer verletzt?
- Liegt das Fahrzeug abseits der Straße?
- Ist niemand mehr in der Lage zu sprechen?
- Oder wurde der Notruf lediglich versehentlich ausgelöst?
Genau deshalb kann ein solcher Notruf nicht einfach ignoriert werden. Bei einem eCall ohne Spracherwiderung muss zunächst damit gerechnet werden, dass tatsächlich ein Notfall vorliegen könnte. Und deshalb kann entsprechend eine Rettungskette in Gang gesetzt werden.
Aus Versehen auf den SOS-Knopf gekommen? Nicht einfach auflegen!
Natürlich kann ein Notruf auch versehentlich ausgelöst werden.
Beim Reinigen des Fahrzeugs.
Beim Bedienen der Innenraumbeleuchtung.
Durch ein Kind.
Oder weil man schlicht den falschen Knopf erwischt hat.
Dann gilt vor allem:
Ruhe bewahren.
Wenn die Verbindung zur Notrufstelle bereits hergestellt wurde, sollte man nicht einfach auflegen oder wegfahren. Sprechen Sie mit der Person am anderen Ende. Ein einfacher Satz reicht:
„Entschuldigung, der Notruf wurde versehentlich ausgelöst. Hier ist alles in Ordnung.“
Damit kann die Situation geklärt werden. Auch Hersteller von Smartphones mit automatischen Notruffunktionen empfehlen ausdrücklich, bei einem bereits hergestellten Notruf nicht einfach aufzulegen, sondern der Notrufstelle mitzuteilen, wenn keine Hilfe benötigt wird.
Nicht nur Autos können inzwischen selbst Hilfe rufen
Moderne Notrufsysteme beschränken sich längst nicht mehr auf das Fahrzeug. Auch verschiedene Smartphones und Smartwatches können schwere Verkehrsunfälle oder Stürze erkennen und unter bestimmten Voraussetzungen automatisch einen Notruf absetzen. Unterstützte iPhones und Apple Watches können beispielsweise schwere Fahrzeugkollisionen erkennen und – wenn der Benutzer nicht reagiert – automatisch eine Verbindung zu den Rettungsdiensten aufbauen. Dabei können auch Positionsdaten übermittelt werden. Auch Google bietet auf unterstützten Pixel-Geräten entsprechende Funktionen zur Autounfallerkennung an.
Und auch dabei gilt:
Eine automatische Erkennung ist eine technische Bewertung. Sie weiß nicht immer, was tatsächlich passiert ist.
Das Smartphone auf dem Autodach
Dass daraus auch kuriose Einsätze entstehen können, haben wir bereits selbst erlebt. Ein Smartphone wurde auf einem Autodach vergessen. Das Fahrzeug fuhr los. In der nächsten Kurve flog das Smartphone vom Dach und schlug auf der Straße auf. Die Technik interpretierte das Ereignis offenbar als möglichen schweren Unfall.
Die Rettungskette wurde ausgelöst.
Nur:
An der gemeldeten Position befand sich kein verunfalltes Fahrzeug. Dort lag lediglich ein Smartphone. Solche Situationen zeigen sehr schön, wie sensibel moderne Sicherheitssysteme arbeiten können.
Und im Zweifel ist es auch verständlich:
Lieber wird einmal ein möglicher Unfall zu viel gemeldet, als dass ein schwer verletzter Mensch irgendwo unentdeckt bleibt.
Sie finden ein herrenloses Smartphone – und plötzlich spricht jemand daraus?
Genau aus diesem Grund ein wichtiger Hinweis:
Wenn Sie an einer Straße oder Unfallstelle ein scheinbar herrenloses Smartphone oder eine Smartwatch finden und plötzlich eine Stimme daraus hören:
Nicht automatisch ignorieren oder den Anruf beenden.
Es könnte sich um eine bereits bestehende Verbindung zu einer Notrufstelle handeln.
Wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen, können Sie antworten: „Hallo, ich habe dieses Smartphone gerade auf der Straße gefunden.“
Und dann beschreiben, was Sie sehen. Bei Apples automatischer Unfallerkennung wird beispielsweise eine Nachricht über den Lautsprecher des Geräts wiederholt. Die Lautstärke wird anschließend reduziert, damit der Betroffene – oder auch eine Person in der Nähe – mit der Notrufstelle sprechen kann.
Aber selbstverständlich gilt: Für ein Smartphone niemals selbst ungesichert auf eine Autobahn oder andere gefährliche Fahrbahn laufen.
Eigenschutz geht immer vor.
Noch ein ganz anderes Problem: Was passiert mit älteren eCall-Systemen?
eCall hat allerdings inzwischen auch ein technisches Zukunftsproblem. Viele Systeme der ersten Generation basieren auf den älteren 2G-/3G-Mobilfunktechnologien. 3G ist in Deutschland bereits Geschichte – und nun steht auch die Abschaltung der 2G-Netze bevor. Nach Angaben der Bundesnetzagentur planen Telekom, Vodafone und Telefónica die weitgehende Abschaltung ihrer 2G-Netze im Jahr 2028. Die Bundesnetzagentur weist ausdrücklich darauf hin, dass davon auch ältere automatische EU-eCall-Systeme betroffen sein können: Sind die entsprechenden 2G-Netze nicht mehr verfügbar, kann ein darüber arbeitender automatischer Notruf nicht mehr über dieses Netz abgesetzt werden.
Das Problem dabei:
Ein Fahrzeug kann technisch noch völlig einwandfrei und möglicherweise noch viele Jahre nutzbar sein – während die Kommunikationstechnik seines Notrufsystems bereits veraltet ist.
Einfach einen neuen Sender einbauen? So einfach ist es nicht
Ein eCall-Modul ist nicht einfach nur ein Handy, das irgendwo im Fahrzeug versteckt wurde. Das System ist Bestandteil der Fahrzeugarchitektur und mit verschiedenen Komponenten, Sensoren, Steuergeräten, Antennen, Spannungsversorgung und Fahrzeugkommunikation verbunden. Eine Umrüstung kann daher je nach Fahrzeug technisch sehr aufwendig sein. Dass das kein einfacher Austausch eines Mobilfunkmodems ist, zeigt inzwischen sogar die europäische Gesetzgebung: Für Änderungen an der Kommunikationseinheit eines eCall-Systems sind weiterhin technische Nachweise und gegebenenfalls umfangreiche Prüfungen vorgesehen. Für viele ältere Fahrzeuge stellt sich deshalb die Frage, ob eine entsprechende Umrüstung technisch überhaupt angeboten wird und wirtschaftlich sinnvoll wäre.
Und was bedeutet das künftig für die Hauptuntersuchung?
Damit entsteht noch eine interessante Frage:
Was passiert bei der Hauptuntersuchung mit einem Fahrzeug, dessen eCall-System technisch in Ordnung ist, aber wegen eines abgeschalteten Mobilfunknetzes keinen Notruf mehr übertragen kann?
Die europäische eCall-Regelung sieht grundsätzlich vor, dass die Funktionsfähigkeit des Systems über die Lebensdauer des Fahrzeugs berücksichtigt und auch für die periodische technische Überwachung zugänglich gemacht werden soll. Die EU hat die Anforderungen für kommende Fahrzeuggenerationen inzwischen ausdrücklich weiterentwickelt und zusätzliche technische Voraussetzungen für spätere Prüfungen geschaffen.
Genau deshalb sollte man hier nicht vorschnell behaupten:
„Alle alten eCall-Fahrzeuge bekommen künftig keinen TÜV mehr.“
Aber das Problem ist real. Wenn eine ursprünglich vorgeschriebene Sicherheitsfunktion allein aufgrund einer Netzabschaltung nicht mehr genutzt werden kann und eine wirtschaftlich sinnvolle Nachrüstung nicht vorhanden ist, muss geklärt werden, wie damit bei zukünftigen technischen Prüfungen umzugehen ist. Für Fahrzeughalter der ersten eCall-Generationen kann das in den kommenden Jahren noch ein sehr interessantes Thema werden.
Die nächste eCall-Generation kommt über moderne Mobilfunknetze
Die EU hat auf die Abschaltung der älteren Mobilfunknetze bereits reagiert. Die technischen Anforderungen werden auf paketvermittelte Mobilfunknetze – also moderne 4G-/5G-Technologie – umgestellt. Die aktuellen EU-Vorgaben sehen dafür entsprechende neue technische Standards und Übergangsfristen für neue Fahrzeugtypen und Neufahrzeuge vor. Das löst allerdings nicht automatisch das Problem jedes bereits zugelassenen älteren Fahrzeugs.
Der SOS-Knopf ist mehr als nur ein roter Knopf im Dachhimmel
Vielleicht schaut der eine oder andere nach diesem Beitrag anders auf die SOS-Taste in seinem Fahrzeug. Sie ist nicht nur für den Fall gedacht, dass man selbst nach einem Unfall verletzt im Fahrzeug sitzt. Sie kann auch helfen, wenn Sie Zeuge eines schweren Unfalls werden. Gerade auf einer unbekannten Landstraße oder Autobahn kann das Fahrzeug bereits wichtige Standortinformationen liefern, während Sie der Notrufstelle schildern, was passiert ist. Bei einem eigenen schweren Unfall kann das System wiederum selbst Hilfe rufen, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Und moderne Smartphones und Smartwatches erweitern diese Möglichkeiten inzwischen noch einmal.
Aber bei all der Technik bleibt eine Sache unverändert:
Ein automatisches System kann einen möglichen Notfall erkennen und Daten übermitteln.
Ein Mensch vor Ort kann sagen, was tatsächlich passiert ist.
Deshalb:
SOS-Taste im Ernstfall ruhig nutzen. Bei einer versehentlichen Auslösung nicht einfach auflegen, sondern Entwarnung geben. Und wenn aus einem vermeintlich herrenlosen Fahrzeug, Smartphone oder einer Smartwatch plötzlich eine Stimme spricht: hinhören und – wenn es gefahrlos möglich ist – antworten.
Denn manchmal ist genau diese kurze Rückmeldung die Information, die einer Leitstelle noch fehlt.




